Wind's Patient Hand
Wind's Patient Hand
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Wind's Patient Hand eröffnet mit einer einzelnen Düne, aufgefangen in dem Augenblick, in dem ihre Oberfläche die Erinnerung an jede Böe trägt, die je darüber hinweggezogen ist. Wellen laufen über den Sand wie Atem, und Schattenlinien, fein wie gekämmtes Haar, fallen von einem einzigen harten Licht darüber, gerahmt von einem Schwarz, das so tief ist, dass es bodenlos wirkt.
Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Die Rücken der Düne, ihr wandernder Schatten und ihr feines Körnertreiben sind aus kontrollierten Kratzern aufgebaut, die direkt in das Acrylglas gearbeitet wurden, das Bild geformt durch das, was weggenommen wurde, nicht durch das, was hinzugefügt wurde.
Das Bild ist immer präsent, im Tageslicht und im Dunkeln. Licht gibt ihm Tiefe: unter direktem Licht fangen die Kratzer auf und reflektieren, und der Kontrast vertieft sich. Licht erschafft das Bild nicht. Es schärft es, und das Werk liest sich aus verschiedenen Winkeln unterschiedlich, ohne jemals das Bild zu verlieren.
Es liegt etwas still Bewegendes in einer Landschaft, die durch nichts anderes als Geduld geformt wurde. Wind trägt weder Meißel noch Plan, doch über Jahre hinweg zieht er Linien so bewusst, als wäre jede einzelne beabsichtigt gewesen. Wind's Patient Hand ist eine Meditation über diese langsame Urheberschaft, darüber, wie die sanfteste Kraft, wenn ihr genug Zeit gegeben wird, zur Kraft wird, die dauert.
Von der anderen Seite eines Raumes betrachtet erhebt sich die Düne monumental gegen die Dunkelheit. Treten Sie näher, und das Monument löst sich in ein Feld von Kratzern auf, jeder klein und bewusst, gemeinsam das gesamte Bild standhaft haltend.
Wind's Patient Hand setzt die Art with Scratch-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bildwelten durch kontrollierte Oberflächenbeschädigungen statt durch Pigment oder Druck konstruiert werden. Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung keine Zerstörung ist, sondern Struktur.
„Der Wind fügt nichts hinzu. Er nimmt nur weg, bis das, was bleibt, die Form der Geduld selbst ist."
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