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What Watches Back

What Watches Back

Inkl. Steuern.

Demnächst in Auktion

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"What Watches Back" ist ein minimalistisches zeitgenössisches Kunstwerk über Präsenz, Verhüllung und das stille Gewicht des Beobachtetwerdens. In seinem Mittelpunkt steht eine verhüllte Gestalt, reglos in tiefer Dunkelheit, das Gesicht vollständig verborgen. Nur die äußersten Ränder der Kapuze und der Schultern fangen das Licht ein und zeichnen eine Form, die weniger ein Porträt als eine Schwelle ist.

Die Gestalt bietet nichts an, und in diesem Zurückhalten wird alles angedeutet. Sie wendet sich weder dem Betrachter zu noch von ihm ab. Sie existiert schlicht an der Grenze zwischen Sichtbarem und Ungesehenem und stellt dabei die Frage, was wir auf das projizieren, was wir nicht lesen können. Wächter tragen Kapuzen. Fremde auch. Die Stille dieser Gestalt hält beides zugleich.

Das Werk verändert sich mit dem Licht um es herum und der Entfernung, aus der es betrachtet wird. Von der anderen Seite eines Raumes liest es sich als reines Symbol, monumental und still, ein Archetypus vor tiefem Schatten. Tritt man näher heran, enthüllt die Oberfläche sich als ein Feld kontrollierter Tiefe, eine Komposition aus Leerstellen, die die Gestalt zwischen Erscheinen und Verschwinden in der Schwebe hält.

Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Das Bild wird nicht auf die Oberfläche aufgebracht, sondern aus ihr herausgezogen. Tiefe und Abwesenheit leisten die Arbeit, die anderswo die Farbe übernehmen würde, und das Ergebnis ist ein Bild, das dem Betrachter und dem Licht ebenso gehört wie dem Werk selbst.

Hinter diesem Werk verbirgt sich eine ältere Frage, eine, die in der Folklore auftaucht, in der Philosophie, in dem schlichten Unbehagen eines Raumes, den man als bewohnt spürt, bevor man sieht, wer darin ist. Wir fühlen uns beobachtet, und dieses Gefühl ist von seinem Gegenteil nicht zu unterscheiden. What Watches Back hält diese Ambiguität aufrecht, ohne sie aufzulösen.

What Watches Back setzt die Art with Void Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch Tiefe und Abwesenheit konstruiert werden, anstatt durch Farbe oder Druck. Eine visuelle Sprache, in der Abwesenheit keine Leere ist, sondern Präsenz.

"Es schaut dich nicht an. Und doch spürst du, dass es schaut."

Mehr über den Künstler, den Prozess und die Materialien finden Sie auf der Seite Über uns.

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