Zu Produktinformationen springen
1 von 4

Stone Still Reaching Upward

Stone Still Reaching Upward

Inkl. Steuern.

Demnächst in Auktion

Dieses Werk wird innerhalb der nächsten 10 Tage in eine Catawiki-Auktion aufgenommen. Tragen Sie sich unten in die Sammlerliste ein, um unsere Auktionen zu verfolgen.

Stone Still Reaching Upward hält einen verwitterten Friedhofsengel fest, der im Licht einer einzigen Lichtquelle steht, die Flügel an den Schulterblättern abgesplittert, das Gesicht nach oben geneigt, als würde er noch immer auf etwas lauschen, das vor langer Zeit verloren ging. Die Haltung ist uralt, wie sie seit Jahrhunderten in Friedhöfe gemeißelt wird, und doch wirkt sie hier wie neu entdeckt, als ob die Zeit selbst gebeten worden wäre, stillzustehen.

Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Der Engel ist in die Oberfläche des Acrylglases geritzt, seine Form vollständig durch kontrollierten Oberflächenschaden anstelle von Pigment aufgebaut. Was wie Erosion aussieht, wie Jahre aus Regen und Wind, ist in Wirklichkeit das Gegenteil von Verfall. Das Bild entsteht durch Entfernen, nicht durch Hinzufügen, eine Gestalt, beschworen durch das, was weggenommen wurde.

Das Bild ist stets vorhanden, sichtbar ohne dass ein Scheinwerfer darauf gerichtet ist. Licht erschafft das Bild nicht, es schärft es. Im direkten Licht fangen die kontrollierten Kratzer das Licht und reflektieren es, der Kontrast vertieft sich, und die Flügel und das Gesicht heben sich weiter aus dem Schwarz hervor. Aus einem anderen Winkel zieht sich dieselbe Figur in die Stille zurück und lässt sich anders lesen, ohne sich je selbst zu verlieren.

Vom anderen Ende eines Raumes betrachtet, liest sich das Werk als eine einzige monumentale, schmerzende Figur. Nähert man sich, löst sich diese Figur in ein Feld kontrollierter Kratzer auf, kleine Spuren, die sich erst aus einer bestimmten Entfernung zu Stein und Haut auflösen, so wie Trauer sich erst mit der Zeit zu Bedeutung auflöst.

Friedhofsengel sind Denkmäler, die dafür geschaffen wurden, die Menschen zu überdauern, die sie in Auftrag gegeben haben, und dennoch reißen, splittern und verschleißen auch sie wie alles andere. Stone Still Reaching Upward hält diesen Widerspruch in einer einzigen Geste fest, eine Figur, die fast bis zur Ruine abgenutzt ist und dennoch das Gesicht nach oben gewandt hält. Es ist eine Studie darin, was Schäden überlebt, und was Schäden nicht nehmen können.

Stone Still Reaching Upward setzt die Art with Scratch-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierten Oberflächenschaden anstelle von Pigment oder Druck konstruiert werden. Eine visuelle Sprache, in der Schaden keine Zerstörung ist, sondern Struktur. Für Fragen zu diesem Werk oder der Serie besuchen Sie bitte die About-Seite oder nehmen Sie über das Kontaktformular Kontakt auf.

"Selbst bis zur Ruine abgenutzt, hat es nie aufgehört zu reichen."

Mehr über den Künstler, den Prozess und die Materialien finden Sie auf der Seite Über uns.

Bei Fragen zu diesem Werk, seiner Verfügbarkeit oder zum Versand nutzen Sie bitte die Kontaktseite.

Vollständige Details anzeigen