Stone Faces in Duet
Stone Faces in Duet
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Stone Faces in Duet verbindet zwei antike Theatermasken zu einem einzigen monumentalen Gesicht, das eine in einem offenen Lachen eingefangen, das andere in einem Schrei erstarrt. Sie begegnen sich Wange an Wange, als wären sie aus einem einzigen Steinblock gemeißelt worden, der sich gleichzeitig an zwei verschiedene Nächte erinnerte.
Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Das Bild ist in die Oberfläche des Acrylglases geritzt, aufgebaut durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment, sodass das, was Sie sehen, vollständig das Ergebnis dessen ist, was weggenommen wurde.
Komödie und Tragödie stehen seit den ersten Theatern der Antike Seite an Seite, die eine Maske getragen, um dem Publikum zu helfen, sich selbst zu vergessen, die andere, um es daran erinnern zu lassen. Hier sind die beiden zu einem einzigen Gesicht verschmolzen, und der Witz und die Trauer hören auf, getrennte Geschichten zu sein. Sie werden zu einem einzigen Ausdruck, aus zwei Blickwinkeln gelesen.
Das Bild ist stets präsent, mit oder ohne direktes Licht. Licht erschafft es nicht, es schärft es nur, und unter einem streifenden Lichtstrahl fängt der lachende Mund das Licht und leuchtet, während das schreiende Auge tiefer in den Schatten sinkt, und der Kontrast zwischen beiden wächst. Es liest sich aus der Entfernung anders als aus der Nähe, ohne je das Gesicht zu verlieren.
Aus der Distanz erscheint das Werk als ein einziges verwittertes, monumentales Porträt. Aus der Nähe zerfällt dasselbe Porträt in ein Feld kontrollierter Kratzer, jeder eine bewusste Markierung statt eines Pinselstrichs, Beweis einer visuellen Sprache, in der Beschädigung keine Zerstörung ist, sondern Struktur.
Stone Faces in Duet setzt die Art with Scratch-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bildsprache durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment oder Druck aufgebaut wird. Dieses Werk ist einzigartig.
"Zwei Masken, ein Gesicht, die älteste Frage, die das Theater je gestellt hat."
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