Zu Produktinformationen springen
1 von 4

Still Under Everything

Still Under Everything

Inkl. Steuern.

Demnächst in Auktion

Dieses Werk wird innerhalb der nächsten 10 Tage in eine Catawiki-Auktion aufgenommen. Tragen Sie sich unten in die Sammlerliste ein, um unsere Auktionen zu verfolgen.

Still Under Everything ist ein zeitgenössisches Kunstwerk über Gewicht, Stille und die leise Absurdität dessen, was wir tragen, ohne jemals darum gebeten worden zu sein.

Eine Figur mit einem Mond dort, wo das Gesicht sein sollte, sitzt regungslos auf einem brutalistischen Betonblock. Auf ihren Schultern ein kleines weißes Auto, dort balanciert mit der Leichtigkeit von etwas, das schon immer da war. Es gibt keinen Protest in der Haltung. Keine Anspannung. Nur eine Stille, so vollständig, dass sie sich wie Akzeptanz anfühlt.

Der Einfluss von René Magritte ist bewusst, aber zurückhaltend. Magritte verstand, dass der Surrealismus nicht darin bestand, der Realität zu entkommen, sondern die Realität zu klar zu sehen. Dieses Bild folgt dieser Logik. Der Mond ersetzt das Gesicht nicht, um die Identität zu verbergen, sondern um etwas Losgelöstes zu suggerieren, etwas Lunares und Kaltes, weit entfernt von der Welt der Autos und des Betons, die es umgibt.

Die Figur erscheint durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung auf Acrylglas. Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Licht bewegt sich über die Oberfläche und vertieft das Bild, sodass die Figur zwischen Klarheit und stillem Schatten atmet. Vom anderen Ende des Raumes liest sich die Komposition als ein einziges monumentales Bild. Näher heran löst sie sich in ein Feld präziser Spuren auf, jede ein Moment des Entfernens statt des Hinzufügens.

Brutalistischer Beton trägt keine Wärme. Er wurde gebaut, um zu dauern, nicht um zu trösten. Darauf sitzend ist die Figur nicht gefangen, sondern platziert. Sie gehört zu einer Welt, die Gewicht trägt, ohne zu fragen warum, und sie trägt es alles, still, ohne Klage, ohne Ausdruck.

Still Under Everything setzt die Art with Scratch-Reihe von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment oder Druck aufgebaut werden. Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung keine Zerstörung ist, sondern Struktur.

„Wir tragen die seltsamsten Dinge. Und wir sitzen so still dabei."

Mehr über den Künstler, den Prozess und die Materialien finden Sie auf der Seite Über uns.

Bei Fragen zu diesem Werk, seiner Verfügbarkeit oder zum Versand nutzen Sie bitte die Kontaktseite.

Vollständige Details anzeigen