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Silence in Sharp Angles

Silence in Sharp Angles

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Ein Gesicht taucht aus dem Dunkel auf, geformt nicht durch Hinzufügung, sondern durch Abwesenheit. In Silence in Sharp Angles reduziert Tijs Dragtsma den menschlichen Kopf auf Kreise, Rechtecke und strenge diagonale Flächen und löst ein einziges, weites Auge in eine perfekte weiße Scheibe auf, die dem Betrachter ebenso still entgegentritt, wie sie ihm etwas vorenthält.

Es gibt kein Grau, um die Begegnung zu mildern. Tiefes Schwarz und reines Weiß werden mit mathematischer Präzision gegeneinandergedrückt und verleihen der Komposition einen Rhythmus, der sich zugleich kalkuliert und intuitiv anfühlt. Die Asymmetrie ist bewusst, die eine Hälfte des Gesichts zu einer schmalen Schattenkolonne komprimiert, die andere in breite, selbstbewusste Lichtflächen geöffnet.

Aus der Distanz wirkt das Werk monumental und still, eine einzige Silhouette, die im Dunkel ihren Stand behauptet. Treten Sie näher, und diese Stille löst sich in ein Feld von Tiefe auf, in Kanten, die das Licht mit jedem Schritt, jeder Stunde, jedem Winkel des Raumes anders einfangen.

Dies ist die Sprache von Art with Void. Hier wird nichts hinzugefügt. Keine Farbe zeichnet auf der Oberfläche, kein Druck legt eine Linie nieder, keine Tinte definiert eine Kante. Das Gesicht existiert, weil Licht durch das fallen darf, was ausgelassen wurde, und es verschwindet in dem Moment, in dem sich dieses Licht zurückzieht.

Unter seiner Geometrie trägt das Werk ein stilleres Thema, ein Selbst, das durch Fragmente zusammengehalten wird, eine Präsenz, die ebenso sehr aus dem Fehlenden wie aus dem Verbliebenen besteht. Das Auge blinzelt nicht und wendet sich nicht ab. Es wartet einfach, in einem Gesicht aus Stille.

Silence in Sharp Angles setzt die Art with Void-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch Tiefe und Abwesenheit statt durch Farbe oder Druck konstruiert werden. Dieses Werk ist einzigartig. Eine visuelle Sprache, in der Abwesenheit keine Leere ist, sondern Anwesenheit.

"Ein Gesicht, aufgebaut aus dem, was weggelassen wurde, in Stille beobachtend."

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