Ringed in Silent Fire
Ringed in Silent Fire
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Im Zentrum von Ringed in Silent Fire brennt ein einziger Lichtpunkt, ruhig und absolut, gehalten innerhalb zweier weiter Ringe, die nach außen kreisen wie die Arme einer Galaxie, die man von vorne sieht. Es ist ein Bild, das auf Stille aufgebaut ist, jener Art von Stille, die nur in gewaltiger Ferne existiert.
Hier wurde nichts gemalt, gedruckt oder mit Tinte auf die Oberfläche aufgetragen. Das Leuchten des Kerns, das feine Korn der Ringe, die Streuung der Sterne im Dunkel dahinter, all das nimmt allein durch Tiefe Gestalt an, durch das, was weggenommen wurde, anstatt hinzugefügt zu werden.
Das Werk verändert sich mit dem Raum, in dem es hängt. In flachem Licht legt es sich in ein ruhiges, fast stilles Feld. Wenn das Licht sich verschiebt, wenn eine Lampe bewegt wird oder der Tag sich dem Abend zuneigt, beginnen die Ringe sich vom Dunkel um sie herum abzuheben, und der Kern scheint zu atmen.
Von der anderen Seite eines Raumes liest sich das Werk als eine einzige strahlende, ununterbrochene Form, monumental und still. Tritt man näher heran, öffnet sich dieselbe Form in ein Feld feiner, körniger Tiefe, unzählige kleine Abwesenheiten, die sich nur aus der Ferne zu einer Struktur fügen.
Eine Balkenspirale hält ihre Arme mit einer Schwerkraft zusammen, die kein Auge sehen kann, eine ganze Galaxie, die in der Stille über Zeitspannen dreht, die zu groß sind, um sie im Geist zu fassen. Ringed in Silent Fire leiht sich diesen Maßstab und bringt ihn auf die Größe einer Wand zurück, eine Glut, die ohne Wärme brennt, Feuer, das nur Licht und Distanz ist.
Das Werk setzt die Art with Void-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bildsprache durch Tiefe und Abwesenheit aufgebaut wird, anstatt durch Farbe oder Druck. Eine visuelle Sprache, in der Abwesenheit keine Leere ist, sondern Präsenz.
„Selbst in der Stille findet das Feuer seine Form."
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