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Order Spiraling Into Dark

Order Spiraling Into Dark

Inkl. Steuern.

Demnächst in Auktion

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Order Spiraling Into Dark beginnt mit einem vertrauten Muster, dem gleichmäßigen Rhythmus eines Schachbretts, und folgt ihm, während es seinen Halt verliert. Das Raster bricht nicht so sehr, wie es sich ergibt, sich nach innen rollend, bis seine eigene Logik zu einem Strudel ohne sichtbaren Boden wird.

Hier wurde nichts gemalt, gedruckt oder mit Tinte auf die Oberfläche aufgetragen. Das Bild ist aus Tiefe und Abwesenheit aufgebaut, ein Feld einzelner Markierungen, die das Licht entlang der Kurve des Falls einfangen, während das Zentrum der Spirale völlig dunkel bleibt. Diese Dunkelheit ist keine Lücke in der Komposition. Sie ist das Ziel, dem sich das gesamte Muster entgegenbewegt hat.

Von der anderen Seite des Raums betrachtet liest sich das Werk als eine einzige Geste, eine Spirale, die alles zu ihrem eigenen Fluchtpunkt zieht. Tritt man näher heran, löst sich die Spirale in unzählige kleine Unterschiede auf, jeder an seinem Platz in der Drehung, bevor das Muster lockerer wird, sich zerstreut und am unteren Rand loslässt, als würde die Ordnung selbst in etwas Lockereres und Ungewisseres fließen.

Es liegt eine stille Unruhe darin, einer starren Struktur dabei zuzusehen, wie sie ihre eigene Auflösung wählt, und auch eine stille Erleichterung. Das Schachbrettmuster, dieses älteste Zeichen der gemessenen Ordnung, weicht einer Form ohne feste Kante und ohne Mittelpunkt, an dem es festhalten wird. Was bleibt, ist eine Art Fallen, das nie ganz landet, durch Licht in der Schwebe gehalten, nicht durch Farbe oder Druck.

Das Bild erscheint und zieht sich zurück, wenn sich das Licht verändert und der Betrachter sich bewegt, und lässt sich nie auf eine einzige feste Lesart festlegen. Manche Stunden wirkt es wie ein Muster, das sich noch selbst regiert. Andere Male wie der Moment kurz nachdem die Kontrolle verloren gegangen ist.

Order Spiraling Into Dark setzt die Art with Void-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bildsprache durch Tiefe und Abwesenheit konstruiert wird, nicht durch Farbe oder Druck. Eine visuelle Sprache, in der Abwesenheit keine Leere ist, sondern Präsenz.

„Die Ordnung fiel nie. Sie wurde zu etwas anderem."

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