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Monoliths Pierced by Light

Monoliths Pierced by Light

Inkl. Steuern.

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Monoliths Pierced by Light öffnet sich auf eine Landschaft aus Stille und Stein. Aufragende Betonformen erheben sich aus einer kahlen Ebene, ihre Oberflächen verwittert und genarbt, stehend wie die Überreste einer Zivilisation, die Masse dem Ornament vorzog. Es gibt hier keine Dekoration, nur Gewicht, Kante und Schatten.

Durch jeden Monolithen ist ein Kreis geschnitten, manchmal klein und halb im Schatten verborgen, manchmal breit genug, um seine eigene Sonne zu fassen. Licht dringt durch diese Öffnungen und legt sich auf den Boden dahinter, sodass selbst die schwersten Formen in der Komposition zu atmen scheinen. Es ist dieser stille Widerspruch, Masse durchbrochen von Leere, der dem Werk seinen Titel gibt.

Zu Füßen liegt verstreutes rohes Gestein, wo es gefallen ist, und am Horizont trennt ein schmales Band aus Helligkeit den Boden vom Himmel. Die Szene liest sich sowohl als Ruine als auch als Observatorium, ein Ort, der gebaut wurde, um Licht zu messen, nicht um es fernzuhalten.

Diese Idee setzt sich unmittelbar in der Art fort, wie das Stück als Objekt existiert. Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Das Bild ist durch kontrollierte Kratzer in Acrylglas eingearbeitet, ein Feld kontrollierten Oberflächenschadens, das Material entfernt statt hinzuzufügen, sodass die Monolithen und ihre kreisförmigen Öffnungen so entstehen wie in der Wüste, durch Abwesenheit, nicht durch Anhäufung.

Das Bild ist stets präsent, von der anderen Seite eines Raumes sichtbar, auch ohne direktes Licht. Unter einer direkten Lichtquelle fängt die zerkratzte Oberfläche das Licht und reflektiert es, der Kontrast vertieft sich, und das Stück liest sich aus jedem Winkel anders, ohne je seine Form zu verlieren.

Aus der Distanz betrachtet hält das Werk als eine einzige monumentale Ansicht zusammen. Aus der Nähe löst es sich in die feinen Linien auf, aus denen es besteht, ein Feld von Kratzern, die für Stein, Schatten und Himmel stehen. Monoliths Pierced by Light setzt die Art with Scratch-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bildwelten durch kontrollierten Oberflächenschaden anstelle von Pigment oder Druck konstruiert werden.

Als Ganzes gelesen wird das Stück zu einer Meditation darüber, was Strukturen durchlassen und was sie zurückhalten, darüber, wie selbst die geschlossensten Formen eine Öffnung tragen, wenn das Licht geduldig genug ist, sie zu finden.

„Licht erschafft das Bild nicht. Es schärft es."

Mehr über den Künstler, den Prozess und die Materialien finden Sie auf der Seite Über uns.

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