Monoliths Holding Their Silence
Monoliths Holding Their Silence
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Monoliths Holding Their Silence versammelt eine Reihe von Betonriesen unter einem blassen, regungslosen Himmel. Sie stützen sich nicht aneinander, und sie brauchen es auch nicht. Jeder steht auf seinem eigenen Gewicht, die Oberfläche geprägt von breiten kreisförmigen Öffnungen, die sich wie Fenster lesen lassen, oder Augen, oder schlicht Abwesenheiten, Orte, an denen die Masse sich entschieden hat, Licht hindurchzulassen, anstatt es zurückzuhalten.
Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Das Bild ist in die Oberfläche des Acrylglases geritzt, durch Wegnahme statt durch Hinzufügung aufgebaut, genauso wie diese Türme sich anfühlen, als wären sie aus etwas Größerem herausgearbeitet, anstatt aus dem Nichts zusammengesetzt.
Das Bild ist stets präsent, im Tageslicht ebenso wie im Schatten. Licht erschafft es nicht, es schärft es. Unter einer direkten Lichtquelle verdichtet sich die Betonmaserung, gewinnen die kreisförmigen Hohlräume an Tiefe, und der Kontrast zwischen Masse und Öffnung vertieft sich. Es liest sich aus verschiedenen Winkeln unterschiedlich, ohne je das Bild zu verlieren.
Von der anderen Seite eines Raumes hält die Komposition als eine einzige monumentale Silhouette zusammen, Türme Schulter an Schulter gegen einen offenen Himmel. Treten Sie näher heran, und diese Silhouette löst sich in ein Feld kontrollierter Kratzer auf, jeder einzelne klein, zusammen das genaue Gewicht von Beton tragend.
Die kreisförmigen Öffnungen tragen ihre eigene stille Bedeutung. In einer so geschlossenen und so schweren Landschaft lesen sie sich als Öffnungen, Orte, an denen die Struktur sich selbst hindurchsehen lässt, anstatt nur gesehen zu werden. Brutalismus wird oft als unnachgiebig beschrieben, aber hier bewahren die Monolithen etwas Weiches in ihrem Kern, Licht, das sauber durch die feste Form dringt.
Monoliths Holding Their Silence setzt die Art with Scratch-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenschäden statt durch Pigment oder Druck aufgebaut werden, eine visuelle Sprache, in der Schaden keine Zerstörung ist, sondern Struktur.
"Manche Stille ist nicht leer. Sie hält einfach ihre Form."
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