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Is it time yet?

Is it time yet?

Inkl. Steuern.

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Is it time yet? beginnt mit einem Raum, der sich selbst wiederholt. Reihe für Reihe identischer Schreibtische weichen zu einem einzigen Fluchtpunkt zurück, jeder mit einer Uhr, die aus der dunklen Oberfläche des Acrylglases leuchtet. Aus der Ferne wirkt das Büro als Ganzes, beinahe fotografisch, und aus der Nähe öffnet es sich zu einem Feld feiner Kratzer, jeder ein Teil desselben sich wiederholenden Tages.

Jedes Zifferblatt ist ein Feld einzelner Markierungen, vom Licht aufgefangen und getragen statt von einer aufgetragenen Linie gezogen, in die Oberfläche des Acrylglases geritzt statt darauf aufgebracht. Die Stunde ist immer gegenwärtig, niemals ein- und niemals ausgeschaltet. Was sich mit dem Licht verändert, ist nur, wie hell es strahlt.

Im Zentrum der Komposition verschwinden die Schreibtische in nahezu vollständiger Dunkelheit, versammelt um einen leeren Stuhl und eine kleine Pflanze, kaum sichtbar, fast verschluckt von der Reihe um sie herum. Es ist der stille Punkt innerhalb der Maschine, der einzige Schreibtisch, der noch nicht zur Kopie der anderen reduziert wurde.

Über allem bricht ein Baum durch das, was eine Decke sein sollte, und öffnet sich in ein blasses Lichtfeld in Form eines in den Himmel geschnittenen Lochs. Es ist die einzige Form in dem Werk, die kein Schreibtisch, keine Uhr, keine Wiederholung von irgendetwas anderem ist, und sie wird als die hellste Passage auf dem Panel behandelt, ein stilles Plädoyer für das, was außerhalb des Zeitplans noch immer wächst.

Licht erschafft das Bild nicht. Es schärft es. Unter einer direkten Quelle vertiefen sich die Uhren und das Blätterdach in größerem Kontrast und Glanz, und das Werk liest sich anders, wenn sich der Winkel verschiebt, während der Baum, die Schreibtische und die Frage in ihrer Mitte auf der Oberfläche konstant bleiben.

Is it time yet? setzt die Art with Scratch-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bildsprache durch kontrollierten Oberflächenschaden statt durch Pigment oder Druck aufgebaut wird und die gewöhnliche Architektur der Arbeit in eine Landschaft aus Licht und Schatten verwandelt wird, die fragt, wann genau ein Leben beginnen darf.

"Nicht jeder wartet auf dieselbe Uhr."

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