Horns Drawn From Fire
Horns Drawn From Fire
Demnächst in Auktion
Dieses Werk wird innerhalb der nächsten 10 Tage in eine Catawiki-Auktion aufgenommen. Tragen Sie sich unten in die Sammlerliste ein, um unsere Auktionen zu verfolgen.
Nur gelegentliche E-Mails. Jederzeit abbestellbar. Datenschutzerklärung.
Horns Drawn From Fire beginnt dort, wo der Stier in seiner eigenen Dunkelheit verschwindet, sein gesenkter Kopf und die Masse seines Körpers als eine einzige unbeleuchtete Form gegeben, sodass das Tier weniger als etwas Beobachtetes lesbar ist und mehr als etwas Erinnertes, eine Gestalt, die am Rand der Sichtbarkeit festgehalten wird.
Nur die Kontur überlebt als etwas, das dem Licht nahekommt, ein dünner Halo, der den Rand des Tieres umschmiegt und schon in Reichweite wieder erlischt, und entlang der Kurve der Hörner zwei feine helle Linien, die direkt aus der Glut gezogen zu sein scheinen. Mehr wird nicht gegeben. Kein Boden, kein Fußboden, keine Wand, nur das Tier und die Dunkelheit, die es hält.
Das Bild wird nicht auf die Oberfläche des Spiegels aufgetragen, es wird in sie geöffnet, geformt durch ein Feld kontrollierter Kratzer, die in tiefrotem farbigem Spiegelglas gearbeitet sind, sodass das, was leuchtet, weder Farbe noch Druck ist, sondern das Material selbst, das Licht entlang seiner Wunde einfängt.
Rot trägt hier seine eigene Ladung, die Farbe von Blut, das unter der Haut warm gehalten wird, von Hitze, die noch keine Flamme geworden ist.
Da die Oberfläche ebenso Spiegel wie Bild ist, werden der Raum und wer auch immer davor steht in das Rot um die Hörner und die Dunkelheit des Körpers hineingezogen. Das Werk wird nie durch die Wand vollendet, an der es hängt, es wird durch die Person vollendet, die nah genug herantritt, um darin gefangen zu werden.
Vom anderen Ende des Raumes ist der Stier monumental, eine einzige dunkle Masse mit Hörnern, die wie eine Warnung leuchten. Aus der Nähe löst sich diese selbe Masse in ein Feld einzelner Spuren auf, geduldig und exakt, Beweis dafür, dass das Bild weggenommen statt hinzugefügt wurde. Licht erschafft es nicht, es schärft nur, was bereits da war, und die Reflexion mag sich mit dem Raum verändern, aber das Bild bleibt.
Horns Drawn From Fire setzt die Art on Mirror-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der gekratzte Bildmotive in farbigem Spiegelglas eingebettet sind und der Betrachter Teil des Werkes wird. Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung keine Zerstörung ist, sondern Struktur, und in der der Spiegel das Schauen in Teilhabe verwandelt.
„Das Feuer ist nicht um den Stier herum. Es ist das, woraus der Stier gemacht ist."
Mehr über den Künstler, den Prozess und die Materialien finden Sie auf der Seite Über uns.
Bei Fragen zu diesem Werk, seiner Verfügbarkeit oder zum Versand nutzen Sie bitte die Kontaktseite.
