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Frida in Scattered Light

Frida in Scattered Light

Inkl. Steuern.

Demnächst in Auktion

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Frida Kahlo erscheint hier nicht als Farbe, sondern als unterbrochenes Licht. Ihr Gesicht, umrahmt von einer Krone aus getrockneten Rosen und Dornenzweigen, erhebt sich aus nahezu vollständiger Dunkelheit, vollständig aus einem Feld feiner Kratzer aufgebaut, die in die Oberfläche des Acrylglases eingearbeitet sind.

Alles, was zählt, versammelt sich in ihrem Gesicht und der Krone darüber. Das Übrige, ihre Schultern, ihr dunkles Kleid, der Raum um sie herum, darf schwarz und unberührt bleiben, sodass das Auge nirgendwo ruhen kann als an dem einzigen Ort, an dem das Licht gehalten wird.

Es ist eine passende Art, ihr zu begegnen. Kahlo verbrachte ihr ganzes Leben damit, ihren eigenen Schmerz in Bilder zu verwandeln, und malte sich immer wieder, bis das Porträt untrennbar mit der Person verbunden wurde. Hier wird dieser Instinkt von außen beantwortet, ein Bild, das nicht durch das Hinzufügen von Farbe entstand, sondern durch das Abtragen der Oberfläche, Spur für Spur, bis eine Ähnlichkeit zurückblieb.

Die Rosenkrone, zerbrechlich und halb verwelkt, sitzt wie die Erinnerung an Schönheit, die bereits zu verblassen beginnt, Dorn und Blüte miteinander verflochten, so wie Zärtlichkeit und Leid in ihrem eigenen Leben und Werk miteinander verflochten waren.

Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Das Bild ist in die Oberfläche des Acrylglases geritzt, zu jeder Stunde des Tages präsent. Das Licht schafft es nicht, es schärft nur, was bereits vorhanden ist, und vertieft den Kontrast, bis das Gesicht von der Wand hervorzutreten scheint.

Von der anderen Seite eines Raumes liest sich das Werk als ein einzelner leuchtender Kopf, der im Schwarz schwebt, still und monumental. Tritt man näher heran, löst sich diese Gewissheit in ein Feld einzelner Spuren auf, jede klein, keine allein ausreichend, um ein Gesicht zu halten, zusammen ausreichend, um ihres zu halten.

Frida in Scattered Light setzt die Art with Scratch-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung anstelle von Pigment oder Druck konstruiert werden.

„Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung keine Zerstörung ist, sondern Struktur."

Mehr über den Künstler, den Prozess und die Materialien finden Sie auf der Seite Über uns.

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