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Everything Falls Inward

Everything Falls Inward

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Everything Falls Inward öffnet sich auf den Moment vor einem Ende, eine Staubwolke, die stetig auf einen einzigen Punkt zuzieht, ihre Ströme konvergierend, als würden sie von einer Schwerkraft angezogen, die zu still ist, um gesehen zu werden, und zu stark, um ihr zu widerstehen. Es ist weniger eine umgekehrte Explosion als ein Porträt der Kapitulation, der Augenblick, in dem verstreute Dinge sich schließlich entscheiden, eine einzige Sache zu werden. Die Atmosphäre steht der Malerei der alten Meister näher als der Fotografie, inszeniert und theatralisch, jedes Staubkorn mitten in einer Geste im Dunkeln festgehalten.

Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Das Bild ist in die Oberfläche des Acrylglases selbst geritzt, aus kontrollierten Kratzern aufgebaut statt darauf aufgetragen, sodass jede Staubbahn und jeder Lichtfaden eine Spur ist, die weggenommen wurde, nicht aufgetragen. Das Bild ist immer da, bei Tageslicht oder im Dunkeln, es bedarf nichts, um in Erscheinung zu treten.

Unter einem einzigen harten Licht von oben platziert, so wie es gesehen werden soll, vertieft sich der Kontrast und die konvergierenden Ströme gewinnen Gewicht und Richtung. Das Licht schafft das Bild hier nicht. Es schärft es. Gehen Sie an dem Werk vorbei und es liest sich aus verschiedenen Winkeln anders, derselbe Zusammenbruch durch eine andere Stunde gesehen.

Von der anderen Seite eines Raums steht Everything Falls Inward als eine einzige dramatische Geste vor einem tiefen, reinen Schwarz, monumental in seiner Zurückhaltung. Aus der Nähe öffnet sich dieselbe Geste in ein stilles Feld von Kratzern, jeder klein und bedacht, Teil von etwas Größerem als sich selbst.

Es liegt etwas still Menschliches in einem Bild, das vollständig um einen einzigen Fluchtpunkt herum aufgebaut ist. Es kann als eine Erinnerung gelesen werden, die sich in sich selbst faltet, als eine endlich getroffene Entscheidung, als das letzte Zusammentragen von allem, was ein Mensch gewesen ist, bevor es sich in das niederlässt, was er wird. Das Schwarz darum herum ist nicht leer, es ist das, woraus alles andere herausgezogen wurde.

Everything Falls Inward setzt die Art with Scratch-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment oder Druck aufgebaut werden. Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung keine Zerstörung ist, sondern Struktur.

"Hier wurde nichts hinzugefügt. Alles wurde zur Mitte hin gezogen, und was bleibt, ist die Form dieser Anziehung."

Mehr über den Künstler, den Prozess und die Materialien finden Sie auf der Seite Über uns.

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