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Even Judgment Pauses

Even Judgment Pauses

Inkl. Steuern.

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Even Judgment Pauses ist ein zeitgenössisches Kunstwerk über Barmherzigkeit, Gewicht und den schwebenden Moment zwischen Verdikt und Gnade.

Eine Feder fällt. Ein Stein hält seinen Platz. Zwei Objekte, zwei gegensätzliche Wahrheiten, eingefangen im gleichen stillen Rahmen der Dunkelheit. Was das Bild fragt, ist still, aber beständig: Welches trägt mehr Bedeutung? Welches entscheidet letztendlich?

Das Bild erscheint nicht durch Farbe oder Druck. Es entsteht durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung auf Acrylglas. Jeder Kratzer fängt das Licht aus seinem eigenen Winkel ein und verschiebt die Balance zwischen dem, was vorantritt, und dem, was zurückhält. Aus der Ferne ist die Komposition minimal, monumental, kinematografisch. Aus der Nähe wird sie zu einem Feld von Spuren, einer Oberfläche, die verändert wurde, bis Bedeutung Form annahm.

Der Kontrast von Feder und Stein ist uralt. Kulturen durch die Geschichte haben sie an entgegengesetzte Enden derselben Waage gestellt, das eine gegen das andere in der letzten Abrechnung abgewogen. Hier teilen sie einen Raum, ohne sich zu berühren, gleich in der Schwebe, keines schwerer als das andere in diesem besonderen Moment. Selbst das Urteil, so scheint es, pausiert, bevor es fällt.

Das Licht erledigt den Rest. Wenn der Betrachter sich bewegt, erhellt sich ein Element, während das andere zurückweicht. Die Balance verschiebt sich. Das Helldunkel ist nicht statisch, sondern lebendig, ein Gespräch zwischen Brillanz und Zurückhaltung, das sich niemals vollständig auflöst.

Even Judgment Pauses setzt die Art with Scratch Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bildsprache durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment oder Druck konstruiert wird. Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung keine Zerstörung ist, sondern Struktur.

„Im Raum zwischen der Feder und dem Stein hält das Urteil den Atem an."

Mehr über den Künstler, den Prozess und die Materialien finden Sie auf der Seite Über uns.

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