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Empire Breathes

Empire Breathes

Inkl. Steuern.

Demnächst in Auktion

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Empire Breathes ist ein filmisches Kunstwerk über Macht, Stille und die Präsenz, die existiert, bevor ein Wort gesprochen wird.

Die Figur kündigt sich nicht an. Sie taucht aus der Dunkelheit auf, als wäre sie vom Licht herbeigerufen worden, anstatt darin platziert zu sein. Ein Helm erhebt sich aus absolutem Schwarz, seine Konturen durch selektive Beleuchtung nachgezeichnet. Die Rüstung hält das Licht an bestimmten Stellen, lässt es an anderen los, und die ikonische Silhouette nimmt allein durch Kontrast Gestalt an. Es gibt keinen Hintergrund. Es gibt nur das, was das Licht berührt, und das, was es hinter sich lässt.

Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Das Bild existiert durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung auf Acrylglas. Jeder Kratzer reagiert auf Licht aus seinem eigenen Winkel, und die Figur erscheint durch diese Variation, durch Entnahme statt Hinzufügung. Der Stormtrooper ist nicht auf die Oberfläche gezeichnet. Er wird darin enthüllt.

Aus der Distanz ist die Figur monumental. Ein Symbol, das so tief in der visuellen Kultur verwurzelt ist, dass Wiedererkennung vor dem bewussten Denken eintrifft. Treten Sie näher heran und die Oberfläche öffnet sich zu einem Feld kontrollierter Markierungen, einer Textur der Störung, aus der das Bild ins Dasein gelockt wurde. Dasselbe Werk, zwei völlig unterschiedliche Begegnungen.

Diese Dualität gehört zum Thema. Der Stormtrooper ist eine Figur kollektiver Ordnung, individueller Identität, die in der Uniform aufgeht, einer Autorität, die kein Gesicht erfordert. Hier taucht er aus dem Nichts auf und kehrt an den Rändern ins Nichts zurück, eine Präsenz, die in Spannung mit der umgebenden Dunkelheit gehalten wird. Macht, atmend.

Empire Breathes setzt die Art with Scratch-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bildsprache durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment oder Druck konstruiert wird. Wenn das Licht über die Oberfläche gleitet, bewegt sich die Figur zwischen Klarheit und nahezu Abwesenheit. Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung keine Zerstörung ist, sondern Struktur.

"Die Dunkelheit verbirgt ihn nicht. Die Dunkelheit hält ihn."

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