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Echo of John Wick II

Echo of John Wick II

Inkl. Steuern.

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Echo of John Wick II zeigt keinen Killer. Es zeigt einen Mann, der durch Trauer zerstört und als Präzision neu aufgebaut wurde. Die Gewalt hier ist nie aus Nervenkitzel oder Grausamkeit entstanden, sie wuchs aus Liebe, aus dem stillen Leben, das er zu schützen versuchte, und aus allem, was zusammenbrach, als dieses Leben ihm genommen wurde.

Er taucht aus einer nahezu vollständigen Dunkelheit auf, schwarzer Anzug, dunkle Krawatte, langes Haar und Bart fangen das letzte Licht ein, bevor es verschwindet. Seine Augen tragen das Gewicht des Werks, intensiv fokussiert, unlesbar, die Ruhe eines Mannes, der bereits entschieden hat, was als Nächstes kommt. Um ihn herum drängt ein weites schwarzes Feld negativen Raums ein und lässt nur seinen Kiefer, seinen Blick und den klaren Rand seiner Schultern beleuchtet.

Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Jede Linie dieses Gesichts ist in die Oberfläche des Acrylglases gekratzt, durch Abtragung statt durch Auftragung aufgebaut. Das Bild existiert, weil Material entfernt wurde, nicht darauf aufgetragen, kontrollierte Oberflächenbeschädigungen zu einer Ähnlichkeit geformt, die fast zu präzise wirkt, um von etwas so Rauem wie einem Kratzer zu stammen.

Das Porträt ist immer präsent, mit oder ohne direktes Licht. Licht erzeugt das Bild hier nicht, es schärft es. Unter einem sich verändernden Winkel vertieft sich der Kontrast, das Silber der Kratzer fängt das Licht und leuchtet, und das Werk liest sich anders, während Sie sich darum bewegen, ohne jemals den Mann in seinem Zentrum zu verlieren.

Vom anderen Ende des Raums liest sich das Werk als monumental, eine einzelne Figur, die eine ganze Wand aus Schwarz hält. Treten Sie näher, und diese Gewissheit löst sich in einem Feld kontrollierter Kratzer auf, einer Oberfläche roher Spuren, die erst wieder als Gesicht lesbar wird, wenn Sie zurücktreten. Es ist ein Porträt, das darum bittet, zweimal gesehen zu werden, aus der Ferne und aus der Nähe.

Echo of John Wick II setzt die Art with Scratch-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bildsprache durch kontrollierte Oberflächenbeschädigungen statt durch Pigment oder Druck aufgebaut wird. Hier wird diese Sprache zu einer Möglichkeit, über Trauer selbst zu sprechen, darüber, wie Verlust in jemanden eingeritzt werden kann, bis Trauer und Präzision nicht mehr trennbar sind, eine visuelle Sprache, in der Beschädigung keine Zerstörung ist, sondern Struktur.

"Er hat die Gewalt nicht gewählt. Gewalt war das, was von ihm übrig blieb."

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