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Echo of Don Corleone

Echo of Don Corleone

Inkl. Steuern.

Auktion beendet

Dieses Werk wurde kürzlich in einer Auktion präsentiert. Anfragen sind willkommen über die Kontaktseite.

Echo of Don Corleone ist ein dunkles zeitgenössisches Kunstwerk über Macht, Stille und das Gewicht einer Präsenz, die sich nie ankündigen musste. Das Bild entsteht durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung auf Acrylglas. Keine Farbe. Keine Tinte. Kein Druck. Nur die Oberfläche, verändert, und das Licht, das offenbart, was die Veränderung hinterlassen hat.

Don Corleone ist eine der ikonischsten Figuren der Filmgeschichte. Ein Mann, der im Schatten sitzt, umgeben von Ruhe, und der in der Reglosigkeit mehr Autorität trägt als andere in der Bewegung. Seine Macht war nie laut. Sie war geduldig, beherrscht und absolut.

In diesem Werk wird diese Qualität zur Struktur. Die kontrollierten Kratzer im Acrylglas tragen das Bild, ohne der Oberfläche etwas hinzuzufügen. Aus der Distanz materialisiert sich eine Figur aus der Dunkelheit, Smoking und Gesichtsausdruck treten aus tiefem, stillem Schwarz hervor. Wer näher herantritt, sieht das Bild sich zu einem Feld von Spuren öffnen, jede ein präziser Akt der Wegnahme, jede ein Teil des Ganzen.

Das Licht erledigt den Rest. Je nachdem, wo Sie stehen und wie das Licht fällt, wechselt die Figur zwischen Klarheit und Abwesenheit. Das Gesicht erscheint, die Konturen halten stand, und dann, während Sie sich bewegen, beginnen sie wieder zurückzuweichen. Das Werk ist nie ganz still. Es verhält sich wie die Figur selbst, präsent, aber nicht vollständig lesbar, vertraut, aber nie gänzlich bekannt.

Diese Bewegung zwischen Sichtbarkeit und Schatten ist nicht nur formal. Sie ist der Zustand, in dem Don Corleone lebte. Von allen gesehen, von wenigen verstanden. Der Kratzer wird zur Metapher für Diskretion. Struktur, gewonnen aus Beschädigung. Bedeutung, gebaut aus dem, was zurückgehalten wird.

Echo of Don Corleone setzt die Serie Art with Scratch von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment oder Druck aufgebaut werden. Eine Bildsprache, in der Beschädigung keine Zerstörung ist, sondern Struktur.

„Er hat nie seine Stimme erhoben. Das Bild tut es auch nicht.“

Mehr über den Künstler, den Prozess und die Materialien finden Sie auf der Seite Über uns.

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