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Dissolved Into Warmth

Dissolved Into Warmth

Inkl. Steuern.

Auktion beendet

Dieses Werk wurde kürzlich in einer Auktion präsentiert. Anfragen sind willkommen über die Kontaktseite.

Zwei Figuren. Eine Form. Die Grenze zwischen ihnen ist so weich geworden, dass sie fast verschwindet, zwei Körper, die sich in eine einzige skulpturale Form auflösen, gehalten von Nähe und dem stillen Gewicht, einem anderen Menschen nah zu sein.

In diesem Werk ist dieser Moment der Auflösung nicht durch Farbe oder Druck wiedergegeben, sondern durch kontrollierte Beschädigung auf Acrylglas. Das Bild entsteht aus Abwesenheit. Wo die Oberfläche verändert wurde, fängt sich das Licht und sammelt sich, und baut die Figuren langsam aus der umgebenden Dunkelheit auf. Keine Tinte. Kein Pigment. Nur Wegnahme.

Die Komposition ist karg und bewusst gesetzt. Eine einzige weiche Lichtquelle definiert die Kontur einer Umarmung, und tiefer Schatten füllt den Rest. Aus der Distanz liest sich die Silhouette mit der ruhigen Autorität von Skulptur. Tritt man näher, löst sich das Bild erneut auf, diesmal in ein Feld kontrollierter Kratzer, jeder still, jeder Teil von etwas Größerem.

Diese Spannung spiegelt das Sujet. Zwei Menschen, die ununterscheidbar werden. Der Ort, an dem der eine endet und der andere beginnt, ist keine Grenze, sondern ein allmähliches Verblassen, eine Wärme, die beide Formen in eine einzige aufnimmt. Das Acrylglas hält diese Ambivalenz fest. Je nach Lichteinfall treten die Figuren vollständig hervor oder ziehen sich in die Oberfläche zurück, gegenwärtig und beinahe abwesend zugleich.

In diesem Bild liegt etwas leise Monumentales. Das Chiaroscuro trägt Gewicht. Die Schatten kommen zur Ruhe. Und doch ist das Gefühl intim, nicht erhaben. Dies ist kein Denkmal für Verbundenheit als Idee. Es ist das Zeugnis einer bestimmten Art von Nähe, jener Art, die keine Worte braucht und keine Distanz lässt.

Dissolved Into Warmth setzt die Serie Art with Scratch von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment oder Druck entstehen. Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung keine Zerstörung ist, sondern Struktur.

„Zwei Figuren. Eine Wärme. Die Oberfläche bewahrt, was Worte nicht vermögen.“

Mehr über den Künstler, den Prozess und die Materialien finden Sie auf der Seite Über uns.

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