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Crowned in Ruin

Crowned in Ruin

Inkl. Steuern.

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Crowned in Ruin ist ein zeitgenössisches Kunstwerk über Macht, Vergänglichkeit und die Stille, die Imperien hinterlassen.

Das Sujet ist ein römischer Kaiser. Ein gerissenes Marmorgesicht, das aus absoluter Dunkelheit aufsteigt. Der Lorbeerkranz, der das Licht einfängt, sanft, wie eine Erinnerung an Autorität. Was bleibt, ist kein Herrscher, sondern eine Ruine, etwas, das einst verehrt wurde und nun zersplittert ist.

Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Das Bild wird durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung auf Acrylglas aufgebaut. Wo die Oberfläche verändert wurde, greift das Licht. Der Kaiser erscheint nicht durch Hinzufügung, sondern durch Entfernung. Die Dunkelheit um ihn herum ist kein Hintergrund, sie ist der ursprüngliche Zustand des Materials, unberührt und absolut.

Wenn der Betrachter sich bewegt, verschiebt sich das Licht. In einem Moment ist das Gesicht vollständig gegenwärtig, marmorweiß und gebietend. Ein Schritt zur Seite, und er löst sich zurück ins Schwarz auf. Das Werk steht nicht still. Es atmet zwischen Klarheit und Schatten, zwischen Herrschaft und Vergessen.

Aus der Distanz ist das Bild monumental, still und schwer. Aus der Nähe offenbart sich die Oberfläche als ein Feld kontrollierter Kratzer, von denen jeder das Licht in seinem eigenen Winkel einfängt. Die Grandiosität und der Schaden sind dasselbe.

Das ist das symbolische Gewicht, das das Werk trägt. Jedes Imperium verspricht Beständigkeit. Jede Krone befindet sich bereits im Prozess des Zerfalls. Der Riss im Marmor ist kein Fehler des Werkes. Er ist sein Sujet.

Crowned in Ruin setzt die Art with Scratch-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung anstelle von Pigment oder Druck aufgebaut werden. Eine visuelle Sprache, in der Schaden keine Zerstörung ist, sondern Struktur.

„Macht verblasst nicht. Sie zersplittert."

Mehr über den Künstler, den Prozess und die Materialien finden Sie auf der Seite Über uns.

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