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Caught by the Void

Caught by the Void

Inkl. Steuern.

Demnächst in Auktion

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Sie blickt nach oben, leicht, als würde sie von etwas angezogen, das gerade außer Reichweite liegt. Das Licht trifft ihr Gesicht von einer Seite, hart und bewusst, und zieht ihre Gestalt aus einer ansonsten absoluten Dunkelheit. Was entsteht, ist nicht gemalt, nicht gedruckt, nicht durch Hinzufügung dort platziert. Das Bild lebt in der Oberfläche selbst, in der Tiefe zwischen dem, was ist, und dem, was zurückgehalten wurde.

Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Das Gesicht wird durch Abwesenheit geformt, durch die kontrollierten Leerstellen, die sie präziser definieren, als es ein Pinselstrich je könnte. Der Kontrast tut alles. Die Dunkelheit tut den Rest.

Marilyn Monroe war vielleicht das meistfotografierte Gesicht des zwanzigsten Jahrhunderts, und doch glitt immer etwas Wesentliches durch das Bild hindurch. Sie lebte in einem Portrait ihrer selbst, allen vertraut und von niemandem gekannt. Dieses Werk erschafft dieses Portrait nicht neu. Es fragt, was bleibt, wenn die Performance abgestreift wird, wenn das Bild zu seiner elementarsten Form zurückkehrt, Kontrast, Tiefe und der stille Raum zwischen Erscheinen und Verschwinden.

Aus der Distanz ist das Werk still und monumental, ein einziges Gesicht, gehalten in einem schwarzen Feld. Treten Sie näher heran, und die Stille öffnet sich zu Textur und Tiefe, eine Oberfläche, die sich verschiebt, wenn das Licht sich bewegt, wenn der Tag sich im Raum verändert, wenn der Betrachter an der Wand entlanggeht. Nichts ist festgelegt. Alles hängt davon ab, wo Sie stehen.

Caught by the Void setzt die Art with Void-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bildwelten durch Tiefe und Abwesenheit anstatt durch Farbe oder Druck aufgebaut werden. Eine visuelle Sprache, in der Abwesenheit keine Leere ist, sondern Präsenz.

„Sie war immer da, und immer gerade jenseits des Lichts.“

Mehr über den Künstler, den Prozess und die Materialien finden Sie auf der Seite Über uns.

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