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Against the Absolute

Against the Absolute

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Ein Gesicht taucht aus totaler Dunkelheit auf. Nicht platziert, nicht dargestellt, sondern durch Kontrast enthüllt und durch die Art, wie Abwesenheit das formt, was bleibt. Von der anderen Seite des Raumes behauptet sich das Porträt mit der stillen Autorität von jemandem, der ein Leben lang am Rand des Bekannten stand.

Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Das Bild existiert in der Tiefe, nicht an der Oberfläche. Was das Auge als Form wahrnimmt, ist das Ergebnis kontrollierter Abwesenheit, Licht, das die Leerstellen findet und eine Figur aus dem Dunkel zurückbringt.

Der Titel feiert keine Gewissheit. Einstein verbrachte sein Leben damit, dem Absoluten zu begegnen, und fragte sich, ob das Universum nach festen Regeln funktionierte oder sich in Wahrscheinlichkeit auflöste, wenn man es nah genug betrachtete. Against the Absolute befindet sich in derselben Spannung, ein Porträt, das nicht aus dem aufgebaut ist, was vorhanden ist, sondern aus dem, was weggenommen wurde.

Aus der Ferne ist das Werk still und monumental. Das Gesicht beobachtet. Tritt man näher, öffnet sich die Oberfläche in ein Feld der Tiefe, geschichtet und ruhig, in jedem Licht anders. Der Morgen verändert es. Der späte Nachmittag verändert es erneut. Der Blick nicht.

Das Werk erscheint und verblasst mit seiner Umgebung. Bei starkem Licht schärft sich der Kontrast und das Gesicht tritt hervor. Bei schwachem Licht zieht es sich in das Dunkel zurück, aus dem es kam, halb anwesend, halb zurückgekehrt in die Leere. Dies ist kein statisches Objekt. Es ist ein Zustand, der davon abhängt, wo man steht.

Against the Absolute setzt die Art with Void-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bildwelten durch Tiefe und Abwesenheit aufgebaut werden, nicht durch Farbe oder Druck. Eine visuelle Sprache, in der Abwesenheit keine Leere ist, sondern Anwesenheit.

„Die Leere verbirgt ihn nicht. Sie hält ihn."

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