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A Veil Woven From Cloud

A Veil Woven From Cloud

Inkl. Steuern.

Demnächst in Auktion

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Sie steht dort, wo der Körper endet und der Himmel beginnt. Anstelle eines zum Himmel gewandten Gesichts hat sich eine Wolke dort niedergelassen, wo ein Kopf sein sollte, weich und immens, als hätte der Gedanke selbst sich im Wetter aufgelöst. Darunter fällt ein Schleier über die gesamte Höhe des Rahmens, und in seinen Falten wartet ein Gesicht, halb gegeben, halb zurückgehalten.

Hier wurde nichts hinzugefügt. Das Bild ist aus Tiefe und einem Feld einzelner Spuren über die Oberfläche aufgebaut, so bearbeitet, dass fallendes Licht die Braut nach vorne zieht und das Dunkel sie zurückweichen lässt. Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Was erscheint, ist weder gemalt noch gedruckt, es ist dem Entzug entlockt, dem, was weggenommen statt aufgetragen wurde.

Aus der Entfernung eines Raumes liest sich das Werk als eine einzige stille Silhouette, eine Braut, die sich in ihrem eigenen Schleier auflöst, monumental und still. Treten Sie näher heran, und diese Silhouette zerfällt in ein Feld aus Tiefe, eine Landschaft kleiner Entnahmen, die sich erst wieder auflöst, wenn Sie zurücktreten. Die Wolke krönt sie in nahezu vollständiger Helligkeit, der Schleier löst sich in Schatten an den Schultern auf, und die Augen sitzen als Abwesenheiten im Gesicht, anwesend dadurch, dass sie überhaupt nicht da sind.

Eine Braut steht immer an einer Schwelle, wobei sich eine Identität auflöst, damit eine andere beginnen kann. Hier wird diese Schwelle wörtlich genommen, ihr Kopf ist bereits Wetter geworden, ungewiss, treibend, unmöglich zu fassen, während der Schleier, das älteste Symbol für das Gesehene und Ungesehene, sie erkennbar menschlich darunter hält. Das Werk fragt, was von einem Menschen in dem Moment verbleibt, in dem er zu etwas anderem wird, und antwortet sanft, mit Licht statt mit Gewissheit.

Dieses Werk setzt die Art with Void-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch Tiefe und Abwesenheit statt durch Farbe oder Druck aufgebaut werden. Eine visuelle Sprache, in der Abwesenheit keine Leere ist, sondern Anwesenheit.

"Ein Schleier ist nicht das, was das Gesicht verbirgt. Es ist das, wodurch das Licht hindurchgehen muss, um es zu finden."

Mehr über den Künstler, den Prozess und die Materialien finden Sie auf der Seite Über uns.

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