A Spine Arched in Embers
A Spine Arched in Embers
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In diesem Werk hebt eine Figur beide Arme über den Kopf und lässt ihre Wirbelsäule nach hinten schwingen, eine Geste des Loslassens mehr als des Trotzes, gehalten in einer Sprache, die dem Comic-Panel entlehnt ist: kräftige Kontur, ein grobes Feld aus Punkten, ein Körper auf Muster und Licht reduziert.
Nichts hier ist auf die Oberfläche gedruckt oder gemalt. Jede Kontur und jeder Punkt über ihren Schultern und ihrer Haut ist ein kontrollierter Kratzer, in das farbige Spiegelglas geschnitten, das Bild entsteht durch Wegnehmen, nicht durch Hinzufügen. Aus der Nähe löst sie sich in ein Feld einzelner Spuren auf, ein Feld feiner Kratzer; treten Sie zurück und sie fügt sich wieder zu einer einzigen monumentalen Geste zusammen.
Das Spiegelglas ist rot, und das Rot ist keine Dekoration. Es trägt die Hitze des Titels, das Glühen der Glut unter einem Körper, der mitten in einem Strecken eingefangen ist, die Röte der Anstrengung und von etwas Intimem, die Farbe eines Pulses eher als eines Kostüms.
Weil diese Figur in einen Spiegel geritzt ist statt auf Leinwand gedruckt, bleibt der Raum um sie herum nie still. Die Galeriewand, der vorbeigehende Besucher, Ihr eigenes Spiegelbild gleiten in die Lücken zwischen den Kratzern, sodass das Betrachten des Werks bedeutet, für einen Moment Teil davon zu werden.
Das Licht erschafft dieses Bild nicht. Es schärft es. Die Figur ist präsent, ob der Raum hell oder dunkel ist, und unter direktem Licht leuchten die Kratzer auf und der Kontrast vertieft sich, obwohl Pose und Muster für ihr Bestehen nie davon abhängen, wo Sie stehen.
Dieses Werk setzt die Art on Mirror-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der geritzte Bilder in farbiges Spiegelglas gesetzt werden und der Betrachter Teil des Werks wird, eine visuelle Sprache, in der Beschädigung nicht Zerstörung, sondern Struktur ist, und in der der Spiegel das Schauen in Teilhabe verwandelt.
„Sie tritt nicht für den Spiegel auf. Sie wird er."
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