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A Skin Not Yet His Own

A Skin Not Yet His Own

Inkl. Steuern.

Demnächst in Auktion

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Ein Gesicht taucht aus dem Schwarz auf, eine Hälfte erleuchtet wie Marmor, den das erste Licht berührt, die andere Hälfte, die ihn bereits in den Schatten zurückfordert. Die Risse, die durch die steinerne Wange verlaufen, sind keine Beschädigung. Sie sind die Nähte, durch die das Werden hindurchscheint, der Augenblick, bevor eine Form entscheidet, was sie sein wird.

Nichts hier wurde auf die Oberfläche gemalt, gedruckt oder gezeichnet. Die Ähnlichkeit existiert nur dort, wo die Tiefe ihr erlaubt zu existieren, aus der Abwesenheit herausgearbeitet, statt zu ihr hinzugefügt. Wo die Oberfläche zurückhält, hält das Gesicht auch zurück, und die beiden Dunkelheiten, seine und die der Leere, werden unmöglich zu trennen.

„A Skin Not Yet His Own" hält ein Gesicht gefangen zwischen Skulptur und Selbst, als hätte der Marmor noch nicht entschieden, ob er ihn loslassen will. Eine Seite ist fertig, klassisch, kühl unter starkem Licht. Die andere ist noch nicht eingefordert, wartet im Dunkel auf eine eigene Form.

Von der anderen Seite des Raumes liest sich das Werk als einzelner monumentaler Kopf, still und beherrschend. Tritt man näher heran, löst sich die Stille in ein Feld feiner Tiefe auf, wobei die Risse zu einer persönlichen Topografie werden, die sich nur einem geduldigen Auge erschließt.

Das Werk verändert sich mit dem Raum, in dem es hängt. Morgenlicht zieht den Kiefer und die Falte über der Braue nach vorne, Abendlicht lässt sie zurückweichen, sodass das Gesicht niemals zweimal auf dieselbe Weise gesehen wird. Es setzt die Art with Void-Serie von Tijs Dragtsson fort, in der Bilder durch Tiefe und Abwesenheit konstruiert werden, anstatt durch Farbe oder Druck.

Eine visuelle Sprache, in der Abwesenheit keine Leere ist, sondern Präsenz.

„Die Hälfte von ihm ist bereits zu Stein geworden. Der Rest entscheidet noch."

Mehr über den Künstler, den Prozess und die Materialien finden Sie auf der Seite Über uns.

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