A Seat Beneath the Sky
A Seat Beneath the Sky
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{"verkooptekst": "A Seat Beneath the Sky beginnt in Dunkelheit. Keine Wände, kein Boden, kein Horizont, nur eine weite schwarze Stille, die den Atem anzuhalten scheint. Aus dieser Leere taucht eine Wolke auf, leuchtend und unwahrscheinlich fest, als hätte der Raum selbst sie ausgehaucht.
Unter der Wolke steht ein einziger Stuhl, und daneben ein Mann in formeller Kleidung, dessen Silhouette in demselben stillen Licht eingefangen ist. Er ist nicht für Triumph oder Verzweiflung in Pose gesetzt. Er wartet einfach, so wie jemand auf ein Urteil, eine Erinnerung oder einen Moment wartet, der sich noch nicht entschieden hat, zu kommen.
Das Bild ist weder auf das Acrylglas gemalt noch darauf gedruckt. Es wird daraus herausgearbeitet, durch kontrollierte Kratzer, die eher entfernen als hinzufügen, und die Oberfläche auf eine Weise hinterlassen, die nur das Licht vollständig enthüllen kann. Neigen Sie das Werk und die Wolke erhellt sich zur Präsenz. Neigen Sie es erneut und sie zieht sich zur Abwesenheit zurück, Stuhl und Mann lösen sich in das Dunkel auf, aus dem sie kamen.
Aus der Entfernung liest sich das Werk als eine einzige monumentale Szene, gedämpft und kinematografisch. Treten Sie näher heran und diese Szene löst sich in ein Feld feiner, kontrollierter Oberflächenschäden auf, wobei jede Spur zu einer Stille beiträgt, die beinahe sakral wirkt.
Im Herzen des Werkes liegt eine stille Symbolik: ein Thron ohne Königreich, ein Himmel ohne Welt darunter, ein Mann am Rand von etwas Weitem und Unbenanntem. Es fragt, was es bedeutet, unter einem Himmel zu warten, der vielleicht überhaupt nicht dauerhaft ist.
A Seat Beneath the Sky setzt die Art with Scratch-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenschäden statt durch Pigmente oder Druck aufgebaut werden. Eine Bildsprache, in der Schaden keine Zerstörung ist, sondern Struktur.
"Selbst Stille braucht einen Platz zum Sitzen.""}`
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