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A Mind Unraveling Into Stars

A Mind Unraveling Into Stars

Inkl. Steuern.

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A Mind Unraveling Into Stars beginnt dort, wo das Sichtbare endet. Albert Einsteins Gesicht erhebt sich aus einem absolut schwarzen Grund, im Profil eingefangen, vertraut und unverkennbar, als würde es erinnert statt gesehen. Es ist der letzte Moment, bevor das Physische dem Abstrakten weicht.

Sein Haar, auf Fotografien stets wild, bleibt nicht lange Haar. Strähne für Strähne löst es sich in gebogene Gleichungen, schwebende Symbole und kleine Teilchen auf, die nach außen treiben, bis sie von der Dunkelheit verschluckt werden. Die Ähnlichkeit bleibt bestehen, doch der Geist dahinter bewegt sich weiter und verwandelt sich in reinen Gedanken.

Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Das Bild ist in die Oberfläche des Acrylglases geritzt, aufgebaut durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch etwas, das darüber aufgetragen wurde. Die strahlend weißen Linien und die Stille des Schwarz um sie herum tragen das gesamte Porträt, nichts abgemildert, nichts mit Grau ausgefüllt.

Das Porträt ist stets präsent, mit oder ohne direktes Licht. Das Licht erzeugt das Bild nicht. Es schärft es. Unter einem sich verändernden Winkel vertieft sich der Kontrast, die Gleichungen fangen das Licht und geben es über die Oberfläche frei, und das Werk liest sich von verschiedenen Winkeln unterschiedlich, ohne das Bild jemals zu verlieren.

Aus der Distanz liest sich das Werk als ein einzelnes, monumentales Gesicht, ruhig und sicher. Treten Sie näher heran und dieses Gesicht löst sich in ein Feld kontrollierter Kratzer auf, eine intime Struktur, die sich nur aus der Nähe offenbart, bevor sie sich beim Zurücktreten wieder in die stille Autorität des Porträts auflöst.

Einstein verbrachte sein Leben damit, die physische Welt in Gleichungen umzuwandeln, Materie und Licht in etwas rein Konzeptuelles zu übersetzen. Hier läuft der Prozess umgekehrt ab. Der Mann selbst wird zur Gleichung, sein Abbild löst sich in die Symbole und Teilchen auf, mit denen er einst das Universum beschrieb, ein Geist, eingefangen an dem genauen Punkt, an dem Denken zu Sternenlicht wird.

A Mind Unraveling Into Stars setzt die Art with Scratch-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment oder Druck aufgebaut werden. Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung keine Zerstörung ist, sondern Struktur.

„Manche Geister verblassen nicht. Sie werden Himmel."

Mehr über den Künstler, den Prozess und die Materialien finden Sie auf der Seite Über uns.

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