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A Fleet of Folded Silence

A Fleet of Folded Silence

Inkl. Steuern.

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Von oben hält die Oberfläche eine Flotte. Dutzende gefaltete weiße Rümpfe treiben dicht beieinander, Kante an Kante, so eng versammelt, dass das Wasser darunter nahezu verschwindet. Nichts in dieser Szene erhebt die Stimme. Es ist Stille, geordnet zur Menge.

Keine Farbe trägt diese Boote, kein Druck, keine Tinte. Jeder Rumpf, jede Falte, jeder kleine Schatten zwischen ihnen existiert, weil die Oberfläche an genau den richtigen Stellen abgetragen wurde. Das Bild ist aus Tiefe und kontrollierter Abwesenheit aufgebaut, so wie das Gedächtnis nur die Falten bewahrt, die zählten, und den Rest ins Dunkel entlässt.

Aus der Ferne betrachtet liest sich das Werk als ein dichtes, stilles Feld, eine Masse kleiner Gefäße, die nirgendwo im Besonderen hinziehen. Tritt man näher, zerfällt es in Einzelne, jedes Boot mit seiner eigenen Falte, seiner eigenen privaten Geometrie, seinem eigenen Lichtstreifen. Das Werk verlangt zwei Begegnungen, einmal als Ganzes und einmal als Viele.

Ein Papierschiff ist eine flüchtige Sache. In einer Minute gebaut, ohne Ehrgeiz zu Wasser gelassen, verschwunden in dem Moment, in dem das Wasser entscheidet. So viele zusammenzubringen, Kante an Kante, bedeutet, diese Zerbrechlichkeit in etwas zu verwandeln, das ausnahmsweise unversenkbar wirkt. Eine Flotte, gebaut aus dem Vergänglichen, hier gehalten in einer dauerhaften Form.

Wenn das Licht sich verschiebt, tut es das Wasser auch. Manche Falten fangen das Licht, andere verschwinden, und die Flotte scheint zu treiben, obwohl sich nichts bewegt. Diese stille Unbeständigkeit ist der Kern: Das Bild ist nie ganz fertig damit, zu erscheinen.

Dieses Werk setzt die Art with Void-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch Tiefe und Abwesenheit anstatt durch Farbe oder Druck aufgebaut werden. Eine visuelle Sprache, in der Abwesenheit keine Leere ist, sondern Gegenwart. Dieses Werk ist einmalig.

"Eine Flotte aus Papier, gefaltet aus der Stille, noch immer schwimmend."

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