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A Face Half Drowned in Night

A Face Half Drowned in Night

Inkl. Steuern.

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Nur die obere Hälfte eines Gesichts durchbricht die Oberfläche. Nasses Haar, eine glänzende Lichtlinie über der Stirn und zwei Augen, die den Betrachter ohne zu blinzeln festhalten. Alles unterhalb der Wasserlinie ist bereits im Schwarz verschwunden.

Diese Arbeit setzt die Art with Scratch-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment oder Druck aufgebaut werden. Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte. Das Gesicht ist in die Oberfläche des Acrylglases geritzt, durch Abtragen statt durch Hinzufügen herausgearbeitet, sodass das, was wie Wasser und Haut und Schatten aussieht, tatsächlich Struktur ist, Tausende von Entscheidungen darüber, wo die Oberfläche abzutragen ist.

Das Bild ist immer präsent. Es braucht kein direktes Licht, um zu existieren, aber Licht gibt ihm Tiefe. Unter einem streifenden Winkel fangen die nassen Haarsträhnen und der Glanz auf der Stirn das Licht ein und halten es fest, und der Kontrast vertieft sich, zieht die Augen weiter aus dem Dunkel hervor. Licht erschafft das Bild nicht. Es schärft es.

Von der anderen Seite des Raumes liest sich das Werk als ein einziger schwebender Moment, jemand der auftaucht, oder vielleicht jemand der versinkt, gefangen an der genauen Linie, wo Atem noch Luft trifft. Treten Sie näher heran und dieser Moment löst sich in einem Feld kontrollierter Kratzer auf, einer Oberfläche, die vollständig aus Spuren aufgebaut ist, die sich erst wieder zu einem Gesicht fügen, sobald Sie zurücktreten.

Wasser war immer eine Schwelle in der Art und Weise, wie wir uns selbst darstellen, die Linie zwischen dem, was gezeigt wird, und dem, was verborgen ist, zwischen Fassung und der Anstrengung, die knapp darunter liegt. Hier ist diese Schwelle buchstäblich. Das Gesicht ist nicht vollständig angekommen und nicht vollständig verschwunden, gehalten an dem Punkt, wo Sichtbarkeit zur Wahl wird.

Diese Arbeit ist einzigartig. Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung keine Zerstörung ist, sondern Struktur.

„Manche Gesichter werden nicht enthüllt. Sie tauchen auf."

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