A Door in the Dark
A Door in the Dark
Demnächst in Auktion
Dieses Werk wird innerhalb der nächsten 10 Tage in eine Catawiki-Auktion aufgenommen. Tragen Sie sich unten in die Sammlerliste ein, um unsere Auktionen zu verfolgen.
Nur gelegentliche E-Mails. Jederzeit abbestellbar. Datenschutzerklärung.
A Door in the Dark beginnt mit einem Körper, der seine Züge bereits aufgegeben hat. Es gibt kein Gesicht mehr zu lesen, nur eine Silhouette, und in dieser Silhouette eine Tür. Die Figur öffnet sie aus der Mitte ihrer eigenen Brust heraus, als wäre die tiefste Stelle in einem Menschen nie ein Herz gewesen, sondern eine Schwelle.
Hinter der Tür befindet sich weder Raum noch Licht, nur eine Treppe, die endlos hinabführt und sich in eine Leere faltet, in der keine Sterne die Tiefe markieren. Die Dunkelheit hört nicht an der Türschwelle auf. Sie breitet sich nach außen aus, ergreift langsam den Körper, bis kaum noch etwas bleibt als die Andeutung einer Form, die einst ganz war.
Dieses Bild existiert nicht, weil etwas auf das Acrylglas gemalt wurde. Es existiert, weil etwas weggenommen wurde. Jede Linie der Treppe, jede Kante jener unmöglichen Tür, ist ein kontrollierter Kratzer in die Oberfläche geschnitten, eine Spur, die durch Abwesenheit statt durch Hinzufügung entsteht. Aus der Nähe sieht das Auge nur ein Feld von Kratzern, eine Textur ohne offensichtliche Bedeutung. Tritt man zurück, fügt sich die Figur aus eben dieser Unordnung zusammen, monumental und still.
Das Licht ist es, was das Werk vollendet. Während es über die Oberfläche gleitet, scheint die Treppe zu atmen, die Leere vertieft oder verdünnt sich, und der Körper bewegt sich zwischen Sichtbarkeit und Verschwinden, ohne je in einem festen Zustand zu verharren. Der Betrachter, indem er schlicht seine Position wechselt, wird Teil der Art und Weise, wie das Werk sich enthüllt oder verbirgt.
Unter dem Surrealismus verbirgt sich ein stillerer Gedanke, dass die schwersten Türen, die wir öffnen, nicht vor uns stehen, sondern in uns, und dass das Hinabsteigen in unsere eigene Dunkelheit manchmal der einzige Weg ist zu verstehen, woraus wir bestehen.
Diese Arbeit setzt die Art with Scratch-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch kontrollierte Oberflächenbeschädigung statt durch Pigment oder Druck aufgebaut werden. Eine visuelle Sprache, in der Beschädigung keine Zerstörung ist, sondern Struktur.
„Manche Türen führen nicht nach draußen. Sie führen hinunter, in die Dunkelheit, die wir in uns tragen.”
Mehr über den Künstler, den Prozess und die Materialien finden Sie auf der Seite Über uns.
Bei Fragen zu diesem Werk, seiner Verfügbarkeit oder zum Versand nutzen Sie bitte die Kontaktseite.
