A Cube Wound in Pearls
A Cube Wound in Pearls
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A Cube Wound in Pearls birgt eine schlichte Form in einem Ornament aus Licht. Von einer Ecke aus betrachtet öffnen sich zwei Flächen zugleich, jede mit Reihen blasser Formen, die sich wie straff über eine Kante aufgezogene Perlen lesen, sich zu Schlitzen verengend, wo sich die Oberfläche dem Blick entzieht.
Perlen sind dazu gemacht, zu schmücken, zu mildern, was sie bedecken, sich eng an den Körper zu schmiegen, den sie umhüllen. Hier umhüllen sie eine Form, die keinerlei Weichheit bietet, ein schlichtes geometrisches Volumen, und die Spannung zwischen den beiden, Ornament und Struktur, Sanftheit und Kante, wird zum stillen Thema des Werkes.
Es wurde nichts hinzugefügt, um dieses Bild zu erschaffen. Jede Perle existiert als kontrollierte Abwesenheit in der Oberfläche, eine Form, die aus der Tiefe gezogen wird, anstatt auf ihr zu ruhen. Keine Farbe. Kein Druck. Keine Tinte.
Das Bild erscheint und verblasst, wenn das Licht darüber zieht, wenn Auge und Position des Betrachters sich verschieben. Die gerundeten Formen auf der vorderen Fläche verkürzen sich zu schmalen Splittern entlang der beiden zurückweichenden Flächen, so dass das Volumen des Würfels ausschließlich durch diesen Perspektivwechsel aufgebaut wird, nie durch Zeichnung oder Schattierung.
Von der anderen Seite des Raumes liest sich das Werk als ein einziges stilles, geometrisches Objekt, in seiner Zurückhaltung fast skulptural. Aus der Nähe öffnet sich diese Stille zu einem Feld der Tiefe, Dutzenden einzelner Hohlräume, die das Licht jeweils anders halten und freigeben, während Sie sich bewegen.
A Cube Wound in Pearls setzt die Art with Void-Serie von Tijs Dragtsma fort, in der Bilder durch Tiefe und Abwesenheit statt durch Farbe oder Druck konstruiert werden. Eine visuelle Sprache, in der Abwesenheit keine Leere ist, sondern Präsenz.
"Was in Perlen gewickelt ist, ist nicht verborgen, nur gehalten."
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